SCHMALHOFER MÜHLE KG

Bruckmühle 1
94348 Atting

Tel. 09429 / 217 und 8557
Fax 09429 / 8843

info@schmalhofer-muehle.de

 
     
   
     
   
     
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Unternehmenspolitik

Der Bestand und der wirtschaftliche Erfolg unseres Unternehmens hängen im Wesentlichen davon ab, wie gut wir unsere Arbeit durchführen, wie sicher wir unsere Produkte herstellen und wie schnell wir die Wünsche unserer Kunden erkennen, entsprechend bearbeiten und dann Wege sie zu erfüllen finden und in unseren Geschäftsablauf implementieren.

Eine gleichbleibend hohe Produktqualität bei Lebensmitteln und Futtermitteln setzt voraus, dass die notwendigen Prozesse geregelt, Verantwortung zugeordnet und Kompetenzen dafür im Unternehmen zur Verfügung stehen.

Aus diesem Bewusstsein heraus werden zu den wichtigen unternehmenspolitischen Aspekten folgende Aussagen getroffen:

·         - die hochwertige Qualität unserer Produkte,

·         - sowie auf die Schnelligkeit Kundenwünsche zu erkennen, zu bearbeiten und zu erfüllen.

Aspekt Lieferantenmanagement

Um am Ende die Beschaffenheit und die Sicherheit der von uns produzierten Lebens- und Futter¬mittel zu garantieren, ist die Auswahl der Lieferanten für Rohstoffe ein besonders wichtiger Punkt.

Rohstofflieferanten (vorrangig Getreide) wählen wir und beurteilen wir laufend, indem wir die Beschaffenheit der gelieferten Produkte und auch die Qualität der Geschäftsbeziehung überprüfen und bewerten. Wichtig ist dabei, eine auf Dauer ausgerichtete vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Landwirten aus unserer Umgebung und Handelshäusern aus der Region.

Aspekt Kundenorientierung & Kundenanforderung

Um im Wettbewerb bestehen zu können, ist unser Hauptziel, unsere Kunden mit unseren Produkten aber auch mit unserer Dienstleistung (Transport) so zu versorgen und zu bedienen, dass sie auf Dauer mit uns zusammenarbeiten. Uns ist es wichtig, mit den Kunden persönliche Gespräche zu führen, um aus diesen Gesprächen heraus zu entnehmen, wie die Kunden unsere Leistung bewerten und wahrnehmen.

Wichtig ist uns auch die Umsatzentwicklung mit unseren Kunden und inwieweit Kunden auch auf Wettbewerbsangebote zurückgreifen. Kundenansprüche bewerten wir sehr differenziert, da wir sowohl Handwerksbetriebe als auch Industriebetriebe als Kunden für uns gewinnen konnten und sie auch als Referenzen für die weitere Geschäftsentwicklung nutzen wollen.

Aspekt Lebensmittelsicherheitskultur

Nicht erst seit der Lebensmittelhygieneverordnung (VO(EU) 2021/382 vom 03.03.2021 LMHV) sind alle im Unternehmen tätigen für das Thema Lebensmittelsicherheit sensibilisiert. Durch den Neubau unterstreichen wir erneut, die Wichtigkeit der Lebensmittelsicherheit für uns und unsere Kunden.

Um die Lebensmittelsicherheitskultur in unserem Unternehmen zu etablieren und zu steigern, werden wir, aufbauend auf den in der Vergangenheit bereits regelmäßig durchgeführten Schulungen und Informationen, ab Inbetriebnahme der neuen Mühle die Lebensmittelsicherheitskultur aktiv überprüfen, fördern und steigern. Die Investition in die neue Mühle, welche 2022 bereits in Betrieb genommen wurde, ist ein sichtbares Zeichen, dass die Lebensmittelsicherheitskultur im Unternehmen einen hohen Stellenwert hat und zukünftig noch stärker haben wird.

Wir sind überzeugt, dass sich eine Lebensmittelsicherheitskultur über die Zeit entwickeln muss. Wir haben auch in der Vergangenheit bereits eine sehr hohe Verantwortung für die Lebensmittelsicherheit übernommen und werden dieses zukünftig noch stärker fördern.

Dazu werden wir folgende Maßnahmen ergreifen:

·         - Aufnahme der Lebensmittelsicherheitskultur in die regelmäßigen Schulungen

·         - Aufnahme des Themas Lebensmittelsicherheitskultur in die regelmäßigen Team-Besprechungen

·         - Einhaltung der Verpflichtungen der Lebensmittelhygieneverordnung (VO(EU) 2021/382 vom 03.03.2021 LMHV) Kapitel Xia

·         - Ständige Weiterentwicklung des Managementsystems mit besonderem Augenmerk auf die Lebensmittelsicherheit   

·         - Regelmäßige Bewertung der Lebensmittelsicherheitskultur   

Aspekt Futtermittelsicherheit

Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung als Futtermittelhersteller bewusst und überwachen, so wie auch bei den Lebensmitteln, unsere futtermittelrelevanten Prozesse. Wir lassen uns durch eine externe Kontrollstelle nach dem Standards GMP+ zertifizieren.

Aspekt Nachhaltigkeit

Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Mit dem Mühlenneubau im Jahre 2022 ist die Mühle nun mit der modernsten Technologie und Verfahren ausgestattet.

Die Vermahlungsmengen konnten gesteigert werden. Dabei war es immer wichtig, die Weiterentwicklung so zu betreiben, dass existenzielle Abhängig¬keiten von Lieferanten oder auch Kunden vermieden werden, was uns bisher gelungen ist.

Das Unternehmen ist und bleibt ein Familienunternehmen, so dass ausgehend von der Geschäftsführung die Entscheidungswege sehr kurz und überschaubar sind.

Nachhaltigkeit ist für die Müllerei ein naturgemäß wichtiges Thema, in dem wir vor allem auch den schonenden Umgang mit unseren Rohstoffen und der Ressource Energie sehen. Kurze Lieferwege, eine komplette Verarbeitung des Rohstoffes ohne wirkliche Abfälle und die Belieferung von Kunden in einem vertretbaren Radius sind Überlegungen, die das operative Geschäft beeinflussen.

Aspekt Umweltverantwortung

Unsere Verantwortung für die Umwelt geht einher mit dem Punkt, den wir auch für die Nachhaltig¬keit für wichtig erachten, nämlich bei Beschaffung und Vertrieb für kurze Wege zu sorgen. Durch optimale Auslastung unserer Betriebsanlagen sorgen wir auch für einen nach unseren Möglichkeiten maximal effiziente Energienutzung. Die Frage der Umweltbelastung haben wir immer im Auge und werden sie bei künftigen Investitionen ganz maßgeblich mit bewerten.

Aspekt Ethik und Personalverantwortung

Der Familienbetrieb gibt auch MitarbeiterInnen einem verbindlichen Rahmen für Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen. So ist uns besonders wichtig, MitarbeiterInnen, die sich einmal im Unter¬nehmen etabliert haben und sich ihren täglichen Aufgaben erfolgreich stellen, lange im Unter¬nehmen zu halten.

Kriterium bei der Einstellung neuer MitarbeiterInnen ist auch die Ortsansässigkeit, um hier den MitarbeiterInnen lange Verkehrswege zu ersparen. Die MitarbeiterInnen sollen mit einem hohen Maß an Eigeninitiative ihre Aufgaben bewältigen. Dafür ist neben der entsprechenden Fachkenntnis persönliches Engagement gefragt. Unsere MitarbeiterInnen erhalten die entsprechend notwendigen Befugnisse aber auch Verantwortungen zugesprochen.

Die Aus- und Fortbildung unserer MitarbeiterInnen sorgt dafür, dass sich diese entfalten und ent-wickeln können, sich mit ihrer Arbeit und den Zielen des Unternehmens identifizieren und ihr Quali-tätsbewusstsein stärken und im operativen Geschäft realisieren.

Mir als Geschäftsführer ist es wichtig, mich den MitarbeiterInnen auch zum direkten Dialog zu stellen. Die Möglichkeiten dafür bestehen praktisch täglich, auch dann, wenn die Fahrer von ihren Touren zurückkehren und die Gelegenheiten für ein direktes Gespräch nutzen.

Aspekt Produktsicherheit

Die Fragen der Produktsicherheit sind für uns zweierlei wichtig. Zum einen gilt es, die Produkte so zu produzieren, dass sie in ihrer Beschaffenheit nicht nachteilig beeinflusst werden, zum anderen haben wir die Aufgabe als Spedition die Waren sicher zu transportieren und bei unseren Kunden abzuliefern.

Die laufende Weiterentwicklung unseres Lebensmittelsicherheitssystems und die periodische Prüfung dieses Systems im Rahmen eines neutralen Zertifizierungsverfahrens ist das unternehmens¬politische Element, das uns zeigt, ob wir den Anforderungen an Produktsicherheit und Produktquali¬tät gerecht werden. Allerdings haben wir uns entschieden, vom bisherigen Standard IFS-Food zum Standard FSSC 22000 zu wechseln. Auch das FSSC 22000 ist eine Norm zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit bei der Erzeugung von Lebensmitteln und vom GFSI anerkannt.

Um unseren Standard hochzuhalten, bedienen wir uns auch laufend externer Dienstleister zur Über-prüfung unserer Produktbeschaffenheit und -qualität, als auch zur Überprüfung unserer Prozesse. Von diesen Partnern bekommen wir immer wieder Hinweise und Impulse, welche hilfreich und nütz¬lich sind, um die Kompetenz aller MitarbeiterInnen mit Blick auf Produktsicherheit und Produktquali¬tät zu stärken und das operative Geschäft sicherer zu machen.

Aspekt Umgang mit Energie / Energiepolitik

Als familiengeführtes Unternehmen hat sich die Schmalhofer Mühle KG, einen sparsamen und effizienten Umgang mit dem Energieverbrauch zum Ziel gesetzt, um damit verbundene Treibhausgasemissionen zu vermeiden. Ein besonderer Schwerpunkt ist in diesem Zusammenhang die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Einsatz von Strom aus regenerativen Quellen.

Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein Energiemanagementsystem auf der Basis der DIN EN ISO 50001 betrieben, welches den Rahmen vorgibt, um

·         - alle Mitarbeiter in die Implementierung und Ausführung des Energiemanagementsystems zu integrieren und Verantwortlichkeiten festzulegen,

·         - den Energieverbrauch sowie die Energiedaten zu kontrollieren,

·         - die Ziele und Energieziele zu definieren, die zu einer fortlaufenden Verbesserung der energiebezogenen Leistung des Energiemanagementsystems führen,

·         - die Optimierung der Unternehmensprozesse im Sinne der Energieeffizienz zu erreichen,   

·         - die relevanten rechtlichen Verpflichtungen zu bestimmen und andere Anforderungen interner und externer Themen zu berücksichtigen,

·         - die notwendigen finanziellen und strukturellen Voraussetzungen sicherzustellen und   

·         - bei der Planung und Beschaffung den Energieaspekt einzubeziehen.   

·         - Regelmäßige Bewertung der Lebensmittelsicherheitskultur   

Die Geschäftsleitung wird bei der Umsetzung der Ziele durch ein Energieteam unterstützt. Das Energieteam wird mind. 1x jährlich oder bei besonderen Anlässen zusammentreffen. Der Unternehmer verpflichtet sich, das Energiemanagementsystem aufrecht zu halten, die Wirksamkeit zu prüfen und Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Leistung, soweit möglich, bereitzustellen. In einem jährlichen internen Audit wird die Wirksamkeit des Energiemanagementsystems überprüft und im integrierten Management-Review bewertet.

Aspekt Wirtschaftlichkeit

Die künftige Entwicklung unseres Unternehmens hängt ganz wesentlich davon ab, dass wir Erträge erwirtschaften, die es ermöglichen, die Arbeitsplatzsicherheit zu gewährleisten, die es ermöglichen, das operative Geschäft ohne Zwänge zu betreiben und die auch Potential bieten, das Unternehmen weiterzuentwickeln.

Alle die an diesem Geschäft mitwirken sind aufgerufen, ihre Tätigkeiten und ihre Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten, Verbesserungsmöglichkeiten vorzutragen oder am besten gleich umzusetzen und über den Erfolg zu berichten und Fehlleistungen zu vermeiden.

Grundsatzerklärung der Geschäftsführung

Das Unternehmen ist ein mittelgroßer, leistungsfähiger, qualitätsbewusster Mühlenbetrieb für verschiedene Getreide.

Der 2022 neu errichtete Mühlenbetrieb benötigt auch ein ebenso modernes Managementsystem für Lebensmittelsicherheit. Hier hat man sich für den GFSI anerkannten Standard FSSC 22000 entschieden.

Es ist die Grundlage zur Realisierung der weiteren Unternehmensentwicklung. Die darin fixierten Strukturen und Regelungen sind die verbindliche Grundlage für die Geschäftsvorgänge der Schmalhofer Mühle.

Alle relevanten Tätigkeiten und Prozesse sind in einem Managementhandbuch festgelegt. Ändern sich Gesetze und Richtlinien einschließlich des Standards mit Auswirkungen auf unser Unternehmen und unser Managementsystem, so wird dieses Handbuch entsprechend aktualisiert. Von den Änderungen betroffene Mitarbeiter:innen werden über die Aktualisierung informiert und entsprechend unterwiesen.

Alle Mitarbeiter:innen sind aufgefordert und haben den Auftrag, das Managementsystem weiterzuentwickeln, indem sie ihre Erfahrungen und Ideen dazu mit einbringen. Das in diesem Handbuch beschriebene Managementsystem, einschließlich der gesamten Dokumentation, ist für die Geschäftsführung und unsere Mitarbeiter:innen verbindliche Vorgabe für ihre Arbeit.

Ausblick

Unternehmensintern mit allen Kolleginnen und Kollegen im Gespräch bleiben, um die Abläufe immer wieder zu hinterfragen und zu verbessern ist auch künftig der Anspruch, der an alle MitarbeiterInnen gestellt ist. Unsere Kunden formulieren ihre Ansprüche im Regelfall klar und deutlich. Mit ihnen sind wir auch periodisch immer wieder im persönlichen Gespräch, so dass wir Veränderungen oder neue Anforde-rungen zeitnah erkennen können und darauf reagieren können.

So bleibt mir als Geschäftsführer abschließend auf den mir wichtigsten Punkt noch einmal hinzu-weisen. Das ist der Dialog untereinander und über den jeweiligen Arbeitsplatz hinaus dafür zu sorgen, dass wir die Produkte sicher und möglichst effizient herstellen und unseren Kunden zur Verfügung stellen.

Robert Schmalhofer